08.06.2017

Heute gab es circa 34 wasserlose Meilen zu überwinden. Dafür habe ich einige Pläne geschmiedet, die darauf ausgelegt sind max. 6 Liter Wasser zu transportieren. 

So habe ich also noch im Camp mein Rucksack mit ca. 6 Liter Wasser bestückt (nicht das erste mal 😂). Nach ca. 8 Meilen gab es tatsächlich den ersten Water Cache an einem kleinen Weg. Juhu! Einmal bitte ein Liter zum sofort trinken und einen zum nachfüllen. Sind ja immernoch 28 Meilen verbleibend. 

Meine Theorie ist, dass ebenfalls an der nächst größeren befahrbaren Straße wieder ein Water Cache ist. Also in ca. 16 Meilen. Dort in der Nähe ist auch die Möglichkeit zu Campen gegeben.

Weitere 5 Meilen später erreichte ich eine kleine Kreuzung. An dieser gab es zwei Pattwege. Beide führen zu jeweils einer Wasserquelle. Der Nachteil: es müssen jeweils auch über 4 Meilen gelaufen werden. Und das lohnt sich bei der Hitze für mich nicht so wirklich. Ich habe nun also über 4 Liter Wasser verbleibend. In 8 Meilen könnte ein Water Cache sein – wenn nicht heißt es noch 12 Meilen weiter laufen. Huch das könnte knapp werden. Es gibt eine Regel unter Hikern: „Never rely on a Water Cache“ (Verlasse dich niemals auf einen Water Cache). Sollte der Water Cache nämlich leer sein, bringt man sich in eine gefährliche Situation!

Ich rechnete derweil durch wie ich mein Wasser im Notfall so einteilen kann, das ich 12 Meilen extra schaffe und entschied mich das eine mal dazu mich auf ein Water Cache zu verlassen. Mit 29 Grad ist es heute auch noch ein Verhältnismäßig kalter Tag. Und Los!

Und ich sollte Glück haben, der Water Cache war tatsächlich da. Über 100 Galonen Wasser und Snacks. Das wäre dann geschafft.

Bei dem starken Wind konnte ich nur noch meine ISO Matte auf den Boden platzieren und einschlafen.

Jan

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